Die 31. Rosa-Luxemburg-Konferenz findet am 10. Januar 2026 statt.

Rosa-Luxemburg-Konferenz

Zur rechten Zeit

Die 31. Rosa-Luxemburg-Konferenz findet am Sonnabend, den 10. Januar 2026, in den Wilhelm-Studios, Kopenhagener Str. 60–68, 13407 Berlin, statt (Einlass ab 10 Uhr, Beginn: 11 Uhr, bis 20 Uhr).

Tickets sind erhältlich unter jungewelt.de/rlk sowie im jW-Laden, Torstraße 6, 10119 Berlin (ab 3. Sep­tember). Telefon: 030/53 63 55-37

„Kriegsvorbereitung findet auf vielen Ebenen statt. Wer – wie die deutsche Bundeswehr – für einen Waffengang gegen Russland binnen vier Jahren gerüstet sein will, muss Soldaten ausheben und Waffen beschaffen. Daneben ist die Zurichtung der Köpfe mindestens genauso entscheidend. Denn es sind ja Menschen, die andere totschießen sollen – und sich totschießen lassen müssen. Hier kommen die Medien ins Spiel. Dabei geht es längst nicht nur um die großen bürgerlichen Blätter; Bild und Konsorten stehen sowieso Gewehr bei Fuß. Doch auch das ND – früher Neues Deutschland – macht eine »Pro und Kontra«-Ecke auf: Bundeswehr in die Ukrai­ne: »Warum nicht?« – »Ja, bitte!« verlangte dort Autor Sebastian Weiermann am 21. August.

Deutsche an die Ostfront? Kann man so sehen oder so, meint das ND. Wir finden: Niemals wieder! Vor über 80 Jahren wütete dort die Wehrmacht. Doch so läuft die schleichende Normalisierung erneuter militaristischer Großmachtgelüste. Auch ein Teil der Linken muss gewonnen werden, wie schon 1914. Denn der nächste Krieg wird ein großer werden – der dritte Weltkrieg.“

weitere Infos:

Beitragsbild: Ingo Müller, RLK 2025